 |
Seit etwa 800 Jahren
erhebt sich die Höhenburg auf dem nördlichen Hauptkamm des Kyffhäusers.
Bereits im 16.Jh. setzte der Verfall der Anlage ein. Erhalten sind Mauerreste
des alten Bergtores, der Kapelle mit Kreuzgewölbe, des Palas mit gotischen
Spitzbogenfenstern sowie des mächtigen Bergfrieds. In die Nordmauern
der Burg wurde 1906 der Bismarckturm eingebaut. Von hier aus hat man
einen schönen Blick in das Tal der Goldenen Aue. Literaturhistorisch
bedeutsam ist der Aufenthalt des Minnesängers Kristian von Luppin (13.Jh.,
der mittelalterlicher Dienstmann der Beichtlinger Grafen war.
|